Zusätzliche Räume dringend nötig

Heimatverein beschäftigt sich dem von der Stadt ins Auge gefassten Umzug ins Wirtschaftsgebäude

Frühestens 2017 könnte der Umzug des Heimatmuseums vom Schillerhaus in der Aalener Straße ins dann sanierte Wirtschaftsgebäude stattfinden. „Vor allem unser hoher Raumbedarf muss berücksichtigt werden“, so Ehrenvorsitzender Dietrich Bantel

„Das Domizil im Wirtschaftsgebäude ist sicherlich ein interessanter Gedanke, aber wir werden das in Vorstand und Ausschuss detailliert analysieren müssen“, sagt Heimatverein-Vorsitzender Karl Elmer. Zusätzliche Räume seien dringend nötig. „Hätten wir, wie geplant, das Gebäude Aalener Straße 21 dazugekommen, dann wäre da sicherlich mehr drin gewesen“, so Elmer weiter.

Ehrenvorsitzender Dietrich Bantel geht ins Detail. Außer den bereits bestehenden Räumen im seitherigen Gebäude benötige man zusätzliche Räume für die Präsentation der beiden Weltkriege, für die Darstellung der Zuwanderungen nach Oberkochen ab dem dreißigjährigen Krieg bis heute, fürs mühlenkundliche Schriftgut-Archiv und für die historische Bohrermacher-Werkstatt. Wichtig sei dem Heimatverein auch ein Extra-Raum („Mannes-Raum“) für das Thema „Oberkochener Holzbearbeitungswerkzeuge“.

An einen Sammlungs- und Stauraum für Nichtausgestelltes und die Archiverweiterung sei ebenso zu denken wie auch für Sonderausstellungen. Der Heimatverein beschäftige sich auch mit dem Gedanken an ein „Oberkochener Kitschmuseum“ in einem gesonderten Raum. „Summa summarum ist dies der Bedarf der beiden Gebäude in der Aalener Straße zusammengenommen“, fasst Bantel zusammen. Bei der Planung sollte auch davon ausgegangen werden, dass das bisherige Museum auf Grund architektonischer Gegebenheiten chronologisch konzipiert sei. Die für viel Geld angeschaffte Vitrinen-Ausstattung müsse wiederverwendet werden können. „Wenn ein Umzug ins Wirtschaftsgebäude kommen sollte, dann würden wir raummäßig über dem ersten Obergeschoss den Einbau einer weiteren Geschossebene für notwendig erachten“, erklärt Vorsitzender Karl Elmer.

Lothar Schell, Schwäbische Post

 

 
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