Ferienprogramm des Heimatvereins am Dienstag, den 19. August

„Schatzsuche“ durch Oberkochen

Zum fünften Mal bietet der Heimatverein im Rahmen des Ferienprogramms eine „Schatzsuche“ durch Oberkochen an. Eine Rekordzahl von 35 Kindern zwischen 7 und 11 Jahren nimmt in diesem Jahr teil, so dass die Schatzsucher in vier Gruppen, geleitet jeweils von einem Erwachsenen, losziehen können.

Ehe es losgeht, müssen die Kinder im Heimatmuseum allerdings ein Puzzle zusammenlegen, auf dem die erste Aufgabe verborgen ist. 16 Stationen müssen dann abgelaufen werden, wobei die Hinweise auf die Stationen durchaus rätselhaft sein können. So führt der Weg vom Schillerhaus zu einem „sehr hohen Gebäude“ (kath. Kirche), zu einem „runden Ding, das sich dreht“ (Mühlrad), zu einer Stelle zum Beten (Odilienkapelle), vorbei an einem Geschäft, in dessen Schaufenster Vorhänge zu sehen sind (Kaufmann), zu einer Straße, die nach einem Tier mit langen Ohren benannt ist (Hasengässle), zu einem Gasthaus, das so heißt wie das Ding, mit dem die Bauern ihre Felder umgraben (Pflug), und zu einer Stelle, wo „einem Vogel Wasser aus dem Schnabel läuft“ (Gänsebrunnen).

Unterwegs müssen Aufgaben gelöst und immer wieder Zahlen notiert werden. Die Zahl der Blumentöpfe am Linden- und Bohrermacherbrunnen (14), die Zahl der Wohnblicks auf der linken Seite in der Küppenbenderstraße (7), die Zahl der Buchstaben im Nachnamen des letzten Ehrenbürgers der Stadt Oberkochen (Bantel – 6) und so weiter. Nur wer am Ende der Runde alle Stationen gefunden, alle Zahlen richtig notiert und die richtige Summe gebildet hat, für den öffnet sich die „Schatzkammer“ in der „Bärenhöhle“ im Heimatmuseum, wobei die begleitenden Mitglieder des Heimatvereins im Zweifel durchaus helfend eingreifen dürfen.

Der „Schatz“ besteht aus einer Kleinigkeit zum Spielen für jedes Kind. Süßigkeiten und ein Getränk vom Heimatverein sorgen schließlich noch für die richtige Stärkung nach der anstrengenden Jagd nach dem Schatz durch Oberkochen.

Den Kindern – und den Betreuern – hat es Spaß gemacht und so ganz nebenbei haben die Kleinen noch eine ganze Menge über Oberkochen erfahren und gelernt, was unser pädagogischer Hintergedanke bei der Aktion war.

Um den „Schatz“ zu finden, müsst ihr 16 Aufgaben lösen, die euch zu ihm führen.
Unterwegs müsst ihr euch Zahlen merken und notieren!

1. Aufgabe:
In der Nähe des Schillerhauses befindet sich ein sehr hohes Gebäude. An einem der Eingänge dieses Gebäudes findet ihr den ersten Hinweis auf dem Weg zum „Schatz“.

 

2. Aufgabe:
Man braucht es zum Brotbacken. Hier in der Nähe wird es hergestellt. Bei dem runden Ding, das sich dreht ist der nächste Hinweis. Auf dem Weg dort hin kommt ihr an einer hohen Mauer entlang. Notiert euch die Zahl der Grabplatten, die in diese Mauer eingelassen sind.

 

3. Aufgabe:
Die Straße führt weiter über Brücken, die ihr überqueren müsst. Wie viele sind es? Notiert euch die Zahl!

Es schadet nicht, kurz danach einmal zu schauen wo man beten kann. Denn dort gibt es den nächsten Tipp.

 

4. Aufgabe:
Katholische Menschen aus Oberkochen kommen am Ende ihres Lebens da hin. Schaut hinter den größten Stein.

 

5. Aufgabe:
Im Schaufenster dieses Geschäftes hängen Vorhänge und Teppiche.
Irgendwo am Haus findet ihr den nächsten Hinweis.

 

6. Aufgabe:
Ganz in der Nähe ist eine Straße nach einem Tier mit langen Ohren benannt. Wenn man Durst hat, kann einem da geholfen werden – und wenn man den nächsten Hinweis sucht.

Wie heißt der Inhaber des Getränkehandels? Notiert die Zahl der Buchstaben seines Nachnamens!

 

7. Aufgabe:
Geht zu einem roten Backsteingebäude, in dem viele Kinder Töne erzeugen, direkt neben einer Schule und sucht dort nach dem nächsten Hinweis.

 

8. Aufgabe:
Ein Kinderlied heißt:
„Häschen in der ….. saß und schlief.“
Dort wo das Häschen saß kann man prima essen.

Und den neuen Tipp holen.

 

9. Aufgabe:
Ganz in der Nähe ist ein Platz, auf dem zwei Brunnen stehen. Auf diesem Platz sind auch viele bunte Blumentöpfe.

Wie viele Töpfe rahmen den Platz bis zur Eistüte ein? Notiert die Zahl!

Auf einem Topf ist ein gefährlicher Fisch zu sehen. Dort ist der nächste Hinweis.

 

10. Aufgabe:
Bauern graben damit ihre Felder um. Man kann dort aber auch prima riesige Portionen essen.
Dort müsst ihr suchen.

 

11. Aufgabe:
Wie heißt das Gasthaus?
Buchstabenzahl des Namens notieren!

Dem Vogel läuft ja Wasser aus dem Schnabel!
Gegenüber sind viele große Lastwagen.
Dort ist die nächste Station.

 

12. Aufgabe:
Wie heißt der Vogel auf dem Brunnen?
Die Zahl der Buchstaben wieder notieren!

Jetzt in die Heinz-Küppenbender-Straße einbiegen und bis zum Ende gehen bis zum Straßenschild. Dort ist der nächste Hinweis.

Unterwegs zählen, wie viele Wohnblocks auf der linken (!) Straßenseite stehen und die Zahl notieren.

 

13. Aufgabe:
Geht zu dem Haus, in dem der Bürgermeister arbeitet.
Rein und die Wendeltreppe hoch.
Dort findet ihr Bilder der Ehrenbürger von Oberkochen an der Wand.

Wie viele sind es und wie viele Buchstaben hat der Name des letzten Ehrenbürgers?
Beide (!) Zahlen notieren!

Dort findet ihr auch den nächsten Tipp.

 

14. Aufgabe:
Zurück zu einem hohen Turm aus Beton. Unterwegs überquert ihr auf einer Brücke einen kleinen Bach. Wie heißt dieser Bach?
Die Zahl der Buchstaben des Namens wieder notieren.

Beim Turm ist der nächste Tipp.

 

15. Aufgabe:
Ganz hier in der Nähe, am Getränkemarkt vorbei, ist das Wohn- und Arbeitshaus des Pfarrers dieser Kirche.
Wie lautet der Nachname des evangelischen Pfarrers?

Ihr wisst ja: die Zahl der Buchstaben notieren.

Den nächsten Hinweis gibt es dort auch.

 

16. Aufgabe:
Jetzt alle Zahlen, die ihr notiert habt, addieren und zurück zum Schillerhaus. Dort ist der „Schatz“ in der „Bärenhöhle“.

Die Türe zur „Bärenhöhle“ geht aber nur auf, wenn ihr die richtige Zahl nennt!

Kleiner Tipp zur Kontrolle: Es müsste eine „Schnapszahl“ sein.

 

Richard Burger

 
 
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