Serie »Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag«

 

Bericht 704
 

Unser Bahnhof und seine Umgebung – Teil 2

 

Bahnhof Zürich.

Der erste Bahnhof in Zürich wurde 1847 und 1871, ein Neubau, wie wir ihn heute kennen, errichtet. Der Architekt namens Jakob Friedrich Wanner war Württemberger und stammte aus Illingen. Anfangs gab es auch dort, wie anderswo Widerstände gegen visionäre Gedanken. Was soll eine Straße vom Bahnhof zum Zürichsee wo bis dato nur die Frösche quakten und Militäranlagen im Weg standen. Doch das Visionäre setzte sich durch und es entwickelte sich eine der teuersten Straßen der Welt.

Erinnerungstafel 1864 – 2008 (Archiv Müller)

 

Bahnhof Oberkochen.

Auch hier war der Architekt ein Württemberger (mir send scho b’sondere Leut‘, gäll ☺) mit Namen Georg von Morlok und stammte aus Dätzingen. Hier muss erwähnt werden, dass u.a. die Stuttgarter Markthalle dessen Planungsbüro entstammte. Das war also nicht irgendwer. Wir bekamen unseren Bahnhof 1864, welcher der Bahn bis 2005 diente. 1967 wurde der Bahnhof für 120.000 DM umfassend renoviert und umgebaut. 1972 wurde er durch Eternit-Platten mehr oder weniger verschandelt. Dann kam der große Umbruch. Das Stellwerk in Heidenheim wurde neu organisiert und die Arbeitsplätze in Oberkochen wurden überflüssig. 2004 wurde die Fahrkartenausgabe endgültig geschlossen. Einen der letzten in Oberkochen tätigen Mitarbeiter treffe ich hin und wieder im Zug als Kontrolleur. 2007 erwarb die Stadt für ein paar Minuten das Gebäude um es gleich wieder an den Privat-Investor Franz Rank aus Heidenheim, der aus Oberkochen stammt, zu verkaufen. 2008 begann der aufwendige Umbau und am 6. Sep 2009 übernahm die erste Pächterin Sandra Borsdorf das „Cafe am Gleis“. Das Konzept ging nicht auf und der „Asia-Imbiss“, der früher im „Hirsch-Gebäude“ beheimatet war, zog ein. 2011 kam dann die längst fällige Aufzugserweiterung, die den Zugang deutlich erleichterte. Bis dahin konnte man sehen wie sich behinderte Menschen und Mütter mit Kinderwagen abquälten bzw. gar nicht ab Oberkochen fahren konnten. Heute haben wir zwar Aufzüge und eine Unterführung, aber der gesamte Bereich incl. Bahnsteig unterliegt einer ständigen Vermüllung und Besudelung, das so nicht hinnehmbar ist und im Grunde, wie viele öffentliche Plätze, nach Video-Überwachung ruft. Manchmal wünsche ich mir Singapurer Verhältnisse um der Sauberkeit Willen an öffentlichen Plätzen. (Abfall wegwerfen kostet dort zwischen 600 € und 1.300 €). Jetzt noch etwas zur Belustigung aus dem Jahr 1959. Ich zitiere auszugsweise den damaligen Innenminister Renner aus Stuttgart:

„Wir haben uns bereits länger um die Verbesserungen im Berufsverkehr und um Erweiterungen im Bahnhof Oberkochen bemüht und mit der Bahn verhandelt…. Die Bahndirektion Stuttgart hat einen Vorentwurf aufgestellt, der ein 3tes Hauptgleis, eine Bahnsteigunterführung mit Abortanlagen und eine Bahnsteigüberdachung beinhaltet…… Werden uns bemühen……der Bahndirektion vorschlagen…… Kostenaufwand 1,8 Mio DM.“ Gustav Bosch hatte damals erhebliche Zweifel ob dieses Wolkenkuckucksheim jemals zu Ausführung kommt. Und so war es denn auch. Aus hochfliegenden Plänen wurde ein Bahnhof, der einer jungen aufstrebenden Stadt mit Weltfirmen am Ort, in keiner Weise gerecht wurde und es erst eines privaten Investors bedurfte, der diesen, in die Jahre gekommenen Schandfleck, zu neuem Glanz verhalf. Man sieht, der „Planungswahnsinn aus Stuttgart“ trieb damals schon sein Unwesen☺.

Gesamtansicht des Bahngeländes 1949 (Archiv Müller)

 

Besonderes rund um den Bahnhofsplatz.

Da gab es zunächst den Güterbahnhof, der 1869 erstellt wurde. Später 1939 ein Rampenanbau und 1942 ein Bürohäuschen. Der Abriss erfolgte 1989. Daneben gab es Gleise, damit die Waggons direkt bei der Kohlenhandlung entleert werden konnten.

Die Post – im Vordergrund Grenzpfosten die seinerzeit für Aufruhr sorgten (Archiv Rathaus)

 

Stein des Anstoßes waren Pfosten im Bereich des Platzes, die massiven Protest in der Bevölkerung hervorgerufen hatten. Da der Krieg noch nicht solange vorbei war, waren die Herren noch kompetent, um hier eine fundierte Stellungnahme anzugeben (entnommen aus dem Amtsblatt früherer Zeit). Das Werk stammt von einem Volkssturmmann, der, nach eigenen Angaben, Experte im Panzersperrenbau war:

Vier schwarzweiße Pfähle, / von einer guten Seele, / als stumme Klage / für wenige Tage / angebracht. / Nach kurzer Verhandlung – / welche Verwandlung! / In wenigen Stunden / war alles verschwunden / und wieder zugemacht.

1956 Der Modelleisenbahnclub hat seinen Arbeitsraum (Archiv Rathaus)

 

Und als Highlight den/die Waggon/s des Modelleisenbahnclubs Oberkochen. Der Club erwarb am 29. Juli 1956 einen ehemaligen 3. Klasse D-Zug-Waggon BJ. 1908 von der Deutschen Bundesbahn. Dieser Waggon wurde auf dem Gleis direkt neben der Fa. Bäuerle (heute Spedition Maier), an dessen Ende ein Prellbock stand aufgestellt und war nun lange Jahre die Heimat der äußerst emsigen Modellbahnfreunde. Nun konnten sie ihren Phantasien und Plänen freien Lauf lassen und stolz präsentierten sie Ende 1958 Europas (!!!) größte Modelleisenbahn im Maßstab 1:90. Rasch wurde die Stellfläche verdoppelt und am 30. August 1960. in sieben (!!!) Eisenbahnwaggons rollte Europas immer noch größte Modelleisenbahn aus Oberkochen zur Landesverkehrsausstellung nach Essen: 800 M Gleis, 250 Weichen, 500 Gebäude, 1.000 Straßenfahrzeuge, 2.000 Figuren, 40 Transformatoren, 200 Relais und 12 KM Kabel und 50 Züge sorgten für einen überragenden Betriebsablauf. Der Erfolg war so groß, dass es danach zu einer Sonderschau der Bundesbahndirektion nach Köln ging, bei der die Anlage von über 1 Million Zuschauer bestaunt wurde. Wir Oberkochner konnten sie dann vom 31.Dez 1960 bis zum 6. Jan 1961 in der Dreißentalhalle bestaunen und auch der 8jährige Wilfried stand damals staunend vor diesem mikro-technischen Wunder. Heute steht die weltweit größte und modernste Anlage in Hamburg und heißt „Miniaturwunderland“ und lässt einen nicht mehr aus dem Staunen kommen. Modellbahnbau hat eine Dimension erreicht, die vor ein paar Jahren noch undenkbar schien. So etwas ist möglich, wie seinerzeit in Oberkochen, wenn Mut zum Risiko, Visionen, Wille und technische Kompetenz und Finanzmittel sich vereinen.

Der Bahnhofsplatz im Jahr 1957 (Archiv Rathaus)

 

Franz Holdenried erinnert

an den berühmten „Onkel von Amerika“, seines Zeichens Eisverkäufer Ende der 40er Jahre im kleinen Park, an dessen Stelle sich heute der Biergarten befindet. Wie er richtig hieß, konnte ich nicht ermitteln. Er baute dann zuerst das Kiosk neben dem Bahnhof, das ein Selbstläufer war. Denn die Menschenmassen, die täglich zum „Zeissa Karle“ strömten, brauchten ihre täglichen Basisartikel: die BILD, Zigaretten, Tabak, Zeitschriften, Flachmänner und was der Mann von Welt sonst noch so täglich benötigte. Durch diesen Erfolg verführt, baute er das heutige Gasthaus direkt neben den Kiosk. Damit übernahm er sich aber und ging sang- und klanglos Pleite. Es übernahm ein Herr Maile aus der Gegend um Leonberg. Er brachte seine Haushaltskraft mit und, wie das Leben früher so spielte, heiratete mein Bruder Maximilian diese junge Frau namens Marianne und so hatte sie hinfort zwei Haushalte zu führen. Später hat dann der Erwin Fischer die Bahnhofswirtschaft übernommen.

1970 Übergabe der Bahnhofsgaststätte von Erwin an Erika Fischer (Amtsblatt)

 

großer LKW-Verkehr auf dem Vorplatz (Archiv Müller)

 

Der Bahnhofsvorplatz.

Solch ein Platz soll ja für die ankommenden Reisenden, neben dem Bahnhof selbst, ein Hingucker sein, ein Entree in den Ort. Das ist im Laufe der Zeit mal mehr, mal weniger gelungen. Der Platz hat sich im Laufe der Jahre unterschiedlich präsentiert – von grenzwertig bis ordentlich ist da alles dabei, aber immer besser. 1956 war das ein großes Thema zwischen Gemeinde und Bundesbahn. Die Bahn wies 70% bahnfremden Verkehr nach (besonders das Wenden!), daher sollten die Sanierungskosten des Platzes auch zu 70% von der Gemeinde übernommen werden. Die Fläche zum Bahnschuppen wird hingegen komplett von der Bahn übernommen. In der Mitte des Platzes sollte ein Lichtpilz installiert werden, den die Bahn „gebührenfrei“ zuließe – diese Formulierung sorgte für allgemeine Heiterkeit. Des Weiteren wird eine gärtnerische Gestaltung angeregt sowie, wieder einmal, eine Abort-Anlage auf dem Bahnhofsplatz.

Solch ein Platz hat auch etwas Symbolhaftes für besondere Veranstaltungen, wie nachstehende beispielhafte unvollständige Auflistung verdeutlichen soll:

Am Samstag 05. und Sonntag 06. Juli 1952 fand das 8te Bezirksmusikfest statt. Alle musikalischen Abordnungen des Bezirks kamen mit dem Zug angereist und wurden, dem Anlass entsprechend, mit „ganz großem Bahnhof“ am selben abgeholt.

Samstag 24. Okt. 1953 das nächste Event. Der „Verband der Heimkehrer“, unter Führung von Franz Sanwald, rief die Oberkochner Männer zur Versammlung vor dem Bahnhof auf, um danach durch den Ort bis zum Dreißentalschulplatz zu marschieren, auf dem dann eine Kundgebung abgehalten wurde. Man hat hier bewusst den Bahnhofsplatz gewählt, weil die Heimkehrer immer mit dem Zug heimkamen. Die letzten kehrten 1956 zurück, zu ihnen gehörte meines Wissens auch der Schwiegervater meines verstorbenen Bruders Harald, Johann Pauser aus dem Finkenweg.

Dienstag 14. Sept. 1965 war ein weiterer wichtiger Besuchstag für Oberkochen. Im Rahmen einer Bundestags-Wahlkampf-Tour rollte ein Sonderzug, von Aalen kommend, mit dem Bundeskanzler Ludwig Erhard an Bord, ein. Auf dem Platz stand ein Podium, von dem aus der Kanzler, von den örtlichen und begleitenden CDU-Granden umgeben, eine Ansprache an die Bürgerschaft hielt und kurz darauf mit dem Zug Richtung Heidenheim weiterfuhr. BM Gustav Bosch ignorierte den Besuch, weil der Besuch der Partei und nicht der Gemeinde galt – damals legte man strengere Maßstäbe an, um „kei G’schmäckle“ zu entwickeln. Zwei Anmerkungen zu diesem Besuch.

Zum einen wurde eine CDU-Wahlkampf-Schallplatte mit einem richtig fetzigen schlagerähnlichem Lied verteilt. Ich hatte auch eine solche in den Händen, verschenkte sie aber, da ich als Kind eines SPD-Arbeiter-Haushaltes so etwas nicht heim zu bringen hatte. Zudem hatten wir eh keinen Plattenspieler. Der Text ist aber heute noch in meinem Hirn fest verankert, da er sehr eingängig war:

Ja, ja, wir sind in all den Jahren / mit Ludwig Erhards CDU / doch wirklich alle gut gefahren, / das wissen wir und ich und du. / Nein, nein, der Willy ist so gut nicht, / und deshalb rufen wir euch zu. / besser ist der Ludwig, besser ist der Ludwig und die CDU / Willy ist so gut nicht, besser ist der Ludwig und die CDU / Der Ludwig und der Willy, die stellen sich zur Wahl / der eine etwas füllig, der andre etwas schmal / und dann gibt es noch einen ganz großen Unterschied / Na klar na klar, den man ganz deutlich sieht (Whlg.)

Zum anderen gab es einen „terroristischen ☺“ Anschlag auf den politischen Gegner. Die SPD hatte einen Luftballon mit ihrem Logo installiert, den ein CDU-treuer zielgenauer Luftgewehr-Schütze sicher vom Himmel holte.

Am Montag 25. Feb 2013 ließ sich der damalige Bahnchef Grube im Ostalbkreis sehen und fuhr mit dem Zug nach Oberkochen, um seinen damaligen DB-Chef-Lobbyisten Georg Brunnhuber (den Schorsch vom Kies) eine Auszeichnung als Ehren-Bahnhofs-Vorsteher zu überreichen. Es gab sicher noch mehr Anlässe, die ich hätte erwähnen sollen, aber das mag als kleine Auswahl genügen.

 

Das Bahnhofs-WC.

Natürlich kann ich dieses Thema, das jahrzehntelang im Amtsblatt behandelt wurde, nicht ganz außer Acht lassen, auch wenn Dietrich Bantel in seinem Bericht 205 schon alles dazu gesagt hat. Das öffentliche WC am Bahnhof wurde im Rahmen der baulichen Erstellung eines zentralen Omnibushalts bzw. der Querspange Ost in den Jahren 1998 und 1999 erstellt. Damit wurde zugleich eine jahrelange Diskussion um eine öffentliche Toilette am Bahnhof beendet und ein „langgehegter Wunsch“ aus der Bevölkerung erfüllt. Dieses WC wurde von der Stadt Oberkochen finanziert. Anfänglich wurde dafür ein geringer „Eintritt“ verlangt. Allerdings wurde der Geldbehälter seinerzeit mehrfach aufgebrochen. Die Schäden durch die Aufbrüche summierten sich im Laufe der Zeit und waren so groß, dass seitens der Stadt schließlich auf Nutzungsentgelte verzichtete, weil die geringen Einnahmen nicht im Verhältnis zu den Kosten für Reparaturen standen. Ich persönlich bin sehr dankbar, dass diese „Häuschen“ gibt, denn nicht selten komme ich mit dem Zug aus der Schweiz und bin in „höchster Not“, weil in vielen Zügen der DB so manches unterwegs nicht funktioniert. In manchen Zügen hat die Bahn das Problem bereits gelöst (wie im TV zu sehen war) – es gibt inzwischen Züge ohne WC. Das ist sicher noch billiger ☺.

Zur Steigerung des Wohlbefindens kann jetzt nur noch ein öffentliches WC im Bereich der „Neuen Mitte“ (z.B. Ortsbibliothek) beitragen.

Kiosk, Bahnhofsgaststätte und Schuppen mit Abort (Archiv Rathaus)

 

Wilfried Müller erinnert an den Bahnhof.

Man betrat das Bahnhofsgebäude und rechter Hand war der Fahrkartenschalter. Es gab dort die berühmten gestanzten Fahrkarten, deren Rohlinge an der Wand im Büro gelagert waren, um sie dann entsprechend dem Fahrziel zu prägen. Vor der Schließung kaufte ich dort auch die Fahrkarten nach Zürich, das aber vom Personal aufwendig manuell und mit Suchen in dicken Kursbüchern einherging. Es war ratsam die Karte einen Tag vorher zu holen. Gegenüber dem Eingang befand sich die Bahnexpress-Annahme und die Gepäckaufbewahrung. An deren Scheibe hingen immer die Steckbriefe für die gesuchten Verbrecher und in den 70er Jahren die RAF-Fahndungsfotos. Ansonsten erinnere ich mich an lange Sitzbänke in einem stark überheizten unschönen Warteraum. An den Seiten eine Personenwaage und ein Automat für Süßigkeiten sowie große Bilderrahmen für Bahnwerbung und die notwendigen Fahrpläne. In den 60ern gab es noch den alten Warteraum mit Holzbänken und Holzfußboden und einem Bollerofen, der im kalten Winter zum Aufwärmen einlud, wenn es uns beim „Kirche-Schwänzen“ draußen zu kalt wurde. Nach Schließung des Bahnhofs, konnten Fernfahrkarten (in meinem Fall die wöchentlichen Fahrausweise nach Zürich und zurück) noch in Klaus Schön’s Reisebüro gekauft werden. Das war mir aber zu kompliziert und zu unsicher und der Service konnte auch nicht lange aufrechterhalten werden. Und so muss ich seitdem meine Fahrkarten in die Schweiz in Aalen kaufen, weil der Automat meine besondere Situation, als Inhaber einer Bahncard 50 (DB) und einer Halbtax-Karte (SBB), nicht beherrscht.

 

Erinnerungen von Edeltraud Meroth, geb. Schüler

Urlaub war in meiner Kindheit ein Fremdwort. Ich hatte irgendwann einmal gehört, dass man in den Urlaub gehen könne und da hab ich dann meine Eltern gefragt, ob wir das auch könnten. Natürlich konnten wir das alle zusammen nicht, aber ich allein durfte: In den Schulferien eine Woche lang auch in Urlaub und zwar in den Bahnhof in der Bahnhofstraße zu meinen Großeltern. Irgendwie eine Vorstufe zu „Urlaub ohne Koffer“ ☺ – immerhin war ich von zu Hause weg, wenn auch nur ein paar Straßen weiter. Meiner Erinnerung nach hatten die Großeltern eine Wohnung mit zwei Zimmern im Bahnhof. Eine große Wohnküche mit Sofa, ein Durchgangszimmer in dem meine Tante Hilde schlief (und ich, meine Cousine oder anderer Besuch) und das Schlafzimmer meiner Großeltern. Das Klo befand sich im Flur auf der Treppe, gewaschen hat man sich am Waschbecken in der Küche. Die Fenster (Dachfenster?) gingen nach hinten auf das Bahngelände hinaus. Man gewöhnte sich schnell an das Geräusch der vorbeifahrenden Züge und nahm sie eigentlich bald nicht mehr bewusst wahr. Wenn mein Großvater zu Hause war, sagte er den Anwesenden aber jeden Zug an, bevor der in den Bahnhof einfuhr. Das war sein „Berufswissen“ das er immer zum Besten gab und es mit allen teilte.

Dieser Urlaub bedeutete dann für mich, mal nicht auf meine Geschwister aufzupassen, sondern mit meiner Cousine Helga entweder in der Küche zu spielen oder mit anderen Kindern im „Garten“. Zwischen Bahnhofsgaststätte und den Holzschuppen längs des Bahnsteiges, die zu den Wohnungen im Bahnhof gehörten, führte ein Weg zu den Gartenbeeten, in denen Gemüse angebaut wurde. Der Garten, der sich an der Rückseite des großen Wohnhauses im Kapellenweg, in dem auch „Eisenbahnerfamilien“ wohnten, zog sich bis zur Friedhofsmauer hin. Familie Leys wohnte in diesem Wohnhaus. Mit den Mädchen Maria und ihrer Schwester spielte ich sehr gerne Verstecken oder mit Puppen. Abends nach dem Abendbrot saßen dann meine Großeltern mit anderen Alten auf Holzbänken vor ihren Schuppen und schauten uns zu. Man konnte das Ankommen der Züge beobachten, wie Menschen schön gekleidet nach Aalen fuhren oder gar nach Heidenheim und auch vom Wegfahren träumen.

Besonders aufregend war es, meinem Großvater sein Mittagessen ins Stellwerk bringen zu dürfen: Mit dem Essen im metallenen Transportgeschirr durfte ich längs der Gleise zum Stellwerk laufen, was sonst streng verboten war. Auch durfte ich alleine ins Stellwerk hinein und die Treppen hinauf steigen, bis in den Dienstraum, in dem mein Großvater arbeitete. Wenn mein Großvater gegessen hatte, durfte ich noch eine Weile im Stellwerk bleiben und ihm zuschauen, wie er, wenn es klingelte, an einer Kurbel drehte und die Weichen stellte. Dabei löste er große Hebel an Zahnrädern von oben nach unten oder von unten nach oben, ratternd bewegte sich alles und dann wurden die Hebel wieder festgestellt. Die Schranken schlossen sich mit einem begleitenden Gebimmel, bevor der Zug mit Klingeln im Dienstraum angekündigt wurde und dann, wenn der Zug „durch“ war, öffnete er die Schranken wieder mit Gebimmel. Die Bedingung war allerdings, ganz still zu sein, damit er alle Signalhörner hören konnte.

Das waren, 2 oder 3 Mal eine Woche lang, wunderbare Ferien im Sommer im Bahnhof in Oberkochen, bevor ich dann ab dem Alter von zehn Jahren 3 Mal alleine in Urlaub zu meiner Oma väterlicherseits nach Aalen fahren durfte. Und noch aufregender wurden meine Urlaube, als meine Oma von Aalen nach Herford umzog und ich dann mit dreizehn zum ersten Mal alleine mit der Bahn in den Urlaub nach Herford fahren durfte! Aber das sind dann wieder andere Geschichten.

 

Edeltraud Meroth, geb. Schüler erinnert, beispielhaft für eine kinderreiche Familie, an die Langers.

Die Langers wohnten teils im Bahnhof und teils im Kies. Das ist auch ein sehr anschauliches Beispiel wie die Oberkochner untereinander vernetzt waren und heute noch sind.

Meine Großeltern mütterlicherseits, Anna und Karl Langer sind mit einigen ihrer vielen Kinder nach der Flucht aus Schlesien (vermutlich aus Oppeln oder Umgebung) über Österreich in Oberkochen im Bahnhof gelandet. Großvater war Bahnbeamter, arbeitete im Stellwerk Richtung Heidenheim und stellte dort die Weichen und bediente die Schranke. Im Bahnhof wohnten, als ich dort in meinen ersten Schuljahren Urlaub machte (zwischen 1957 und 1959) außer den Langers noch die Bestles im 2. Stock und im 1. Stock, über dem Wartesaal und den Diensträumen, der Bahnhofsvorsteher Anton Feil sen. mit seiner Familie. Doch nun zu den einzelnen Familien:

Familie Schüler: Meine Mutter Helene Langer, geb. 1924, älteste Tochter von Karl und Anna Langer, wurde im Dezember 1951 von meinem Vater Friedrich Schüler geheiratet. Mein Vater kam Anfang 1951 aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Ellwangen, wohin seine Mutter und seine Großmutter nach dem Krieg aus Schlesien (Breslau und Großhammer) geflohen waren. Dort in/bei Ellwangen arbeitete meine Mutter beim Bauern und lernte auf irgendeinem Fest meinen Vater kennen. Die erste Wohnung meiner Eltern war im Erdgeschoss in der Katzenbachstraße 3, im Haus von Betha Trittler, die im ersten Stock wohnte. Durch ihre Wohnung ging es zur Treppe ins Dachgeschoss, da wohnte die Familie Blattner. Wasser wurde in meinen ersten Lebensjahren am Lindenbrunnen geholt, das Außenklo im Garten wurde erst 1956 durch ein Innenklo hinter der Treppe in den ersten Stock ersetzt. 1962 zogen wir dann in ein Gemeindehaus im Hölderlinweg 2. Dort hatten wir dann 4 Zimmer, Küche und Bad, und nicht mehr wie im Katzenbach, 3 Zimmer, Küche und Klo. 1969 zogen wir dann in das Haus in der Weingartenstraße 77.

Familie Hauber: Meine ältere Kusine Helga Hauber war, wie ich auch, oft zu Besuch bei meinen Großeltern. Ihre Mutter Maria Langer (zweitälteste Tochter, geb. 1926) war nach der Flucht von meinem Onkel Alfons Hauber geheiratet worden. Er war Schreiner beim Brunnhuber, stammte aus Ellenberg bei Ellwangen vom einem Bauernhof, den seine zwei alleinstehenden Schwestern bewirtschafteten. Alfons und Maria hatten außer Helga auch noch ein gemeinsames Kind, NN Hauber.

Familie Bestle: Gertrud Langer heiratete den Karl Bestle aus der Bestle-Sippe, die in der Sperberstraße in Oberkochen wohnte. Karl und Gertrud Bestle wohnten zuerst im 1. Stock des kleinen Hauses, das in der Dreißentalstraße im Hof der Firma Schmid steht; mein Onkel Karl arbeitete bei der Firma Schmid. Meine Tante Gertrud starb kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes. Meine Eltern zogen das kleinste, Lothar Bestle auf, bis sein Vater wieder heiratete und mit seiner Frau Justina alle vier Kinder (Lothar, Gisela, Karl-Heinz und NN) zurück in ihren Haushalt in der Weingartenstraße holte.

Familie Wunderle: Eine weitere Tochter namens Lisbeth Langer, ist verheiratet mit Hubert Wunderle. Sie wohnen im Kapellenweg, neben dem alten katholischen Friedhof (auf dem meine Großeltern begraben wurden). Die beiden haben im Garten der Eltern von Hubert und seinen Brüdern, in dem früher die Küferei und Mostpresse Wunderle war, ein Haus gebaut, in dem sie jetzt im EG wohnen. Als das Haus gebaut worden war, zogen damals meine Großeltern vom Hölderlinweg, in den sie nach dem Ausscheiden meines Großvaters aus dem Bahndienst gezogen waren, in das Erdgeschoss im Kapellenweg, wo sie bis zu ihrem Tod wohnten.

Familie Sauter: Bei meinen Großeltern im Bahnhof lebte Mitte/Ende der 50er Jahre noch ihre jüngste Tochter Hilde Langer, die dann später als Verkäuferin beim „Gubi“ arbeitete und dann den Hans Sauter (Hansi genannt, aus Thüringen, ein Wanderfex, der beim Zeiss arbeitete und immer in Kniebundhosen herumlief) heiratete. Die Beiden lebten dann in der Brunnenhalde mit ihren zwei Söhnen.

Die Familien Langer: Außer den fünf Töchtern hatten Karl und Anna noch 4 Söhne, die den Krieg überlebten und danach mit ihnen nach Oberkochen gekommen waren:

Josef „Jupp“ Langer, Jahrgang 1927, der älteste Bruder meiner Mutter. Er war der Familiengeschichte nach zuerst mit einer Oberkochnerin verlobt (die im Haus neben Unfried, Richtung Süden, wohnte), ging dann aber als Bergmann ins „Rheinland“ (nach Ahlen in Westfalen) und arbeitete als Steiger in einer der damals noch zahlreichen Zechen und lebt dort noch immer mit seinen drei Kindern.

Sein Bruder Max Langer, ging auch ins „Rheinland“ (nach Nienburg an der Weser), heiratete dort und hat einen Sohn. Die beiden lebten Mitte der 50er Jahre schon nicht mehr in Oberkochen. Beim Bäuerle schafften die beiden anderen jüngeren Langer-Söhne:

Alfred Langer, der mit seiner Frau Else NN aus Oberkochen in dem kleinen Haus auf dem Bäuerle-Gelände hinter „Norma“ (heute Jooß) wohnte, später nach Aalen in ein Bäuerle-Gebäude umzog und dann nach Westhausen-Reichenbach zog. Er arbeitete für Bäuerle immer als Hausmeister. Aus dieser Ehe gibt es drei Kinder, die in der Umgebung von Ellwangen leben. Tante Elses Eltern lebten unten in einer der Baracken hinter dem Kaltwalzwerk. Sie hatten einen weißen Spitz, den wir Kinder sehr fürchteten. Else hatte eine Schwester mit Namen Maria NN. Wie meine Tante Else auch eine sehr nette Frau, die, so glaube ich, auch in der Weingartenstraße wohnte. Irgendwie waren die beiden verwandt mit reicheren Leuten aus der Aalener Straße. Ein Verwandter war Maler und lebte in München und immer wenn ich in diesem Haus in der Aalener Straße zu Besuch war, war ich sehr beeindruckt von den tollen Landschaftsgemälden, die dort im Flur hingen.

Georg „Schorsch“ Langer, der jüngste der Söhne, lebte mit seiner Frau NN in Ebnat. Aus dieser Ehe sind zwei Söhne hervorgegangen Ewald und NN. Meine Eltern wanderten mit uns Kindern im Sommer am Sonntag (nach einen frühen Mittagessen um halb zwölf) oft übers Bildstöckle nach Ebnat, wo dann Kaffee getrunken, gespielt und gefeiert und am Abend wieder zurück gewandert wurde.

Bahnhof 1962 – Zug mit Dampflok auf dem Weg nach Aalen (Archiv Müller)

 

Auch unsere Luitgard Hügle mit ihrem Ehemann Fritz

haben hierzu etwas beizutragen. Zuerst erinnert sich Luitgard: Der Bahnhof mit seinen abfahrenden Zügen übte schon immer eine große Anziehungskraft auf mich aus. Schon als ganz kleines Mädchen durfte ich alleine zu meiner „Dote“ in das „Kies“ gehen. Die Dreißentalstraße war damals noch nicht geteert und es gab nahezu keinen Verkehr auf der Straße. Und wahrscheinlich machte ich da eines Tages einen abenteuerlichen „Umweg“. Mein Vater kam vom G‘schäft heim (so sagte man früher wenn man von der Arbeit nach Hause kam) und meine Mutter klagte, dass ich immer noch nicht heimgekommen sei und so machten sich beide auf die Suche nach mir. Mein Vater fand mich dann auf der Südseite des Bahnhofes, auf dem Boden sitzend und mit Steinchen spielend – so hat man es mir später erzählt. Auch hatte ich damals wohl schon einen weit reichenden Entschluss gefasst. Ich soll gesagt haben „Luitgardle weit furt“ – was sich ja dann recht bald bewahrheitet hat. Sehr gut erinnere ich mich an das 1948, als mein Onkel Bruno aus Russland heimkehrte. Er kam mit den ersten Russlandheimkehrern und die ganze Verwandtschaft erwartete ihn am Bahnhof – außer seiner Frau und die beiden Kinder. Das war sicher ein schwerer Schlag nach dieser schweren Zeit.

Auch an das damalige Postamt knüpfen sich noch alte Erinnerungen. Mein späterer Mann Fritz kam 1960 zum ersten Mal mit dem Zug nach Oberkochen, um beim „Oppold“ zu arbeiten. Er sah sich um, ob es jemanden gäbe, um diesen nach dem Weg zu fragen. Da kam der „Hättere“, mein Bruder, mit seinem Ford K 12 daher, um das Postfach zu leeren. Es entwickelte sich ein Gespräch über Ludwin und wie man da am besten hinkomme – aber kurzer Hand meinte Herbert „Steigen Sie ein, ich fahre Sie schnell hin.“

Im gleichen Jahr im Herbst habe ich dann Fritz, bei der 18er-Feier von Herbert und seinem Jahrgang im Jugendwohnheim in der Jenaer Straße 2 (heute Altenpflegeheim), kennengelernt. Später bin ich dann oft aufs Postamt gegangen um die Post zu holen – aber Briefe von Fritz waren Mangelware. Geheiratet haben wir 1963 im Pflug und bald danach bin ich nach Italien gezogen – also doch „ganz weit furt“, wie schon als kleines Kind am Bahnhofsgelände angekündigt.

Fritz muss das natürlich ergänzen: Über diesen überaus freundlichen Empfang des jungen Herbert informierte ich alle meine Verwandten und Bekannten und übertrug dieses Verhalten Fremden gegenüber auf alle jungen Oberkochener. Sehr viel später – als es schon zu spät war – habe ich erfahren, dass Luitgard ihren Bruder als Junggesellen-Jäger am Bahnhof aufstellte ☺. Aber wir hatten eine Gemeinsamkeit, denn auch ich wollte schon als Kind „ganz weit furt“. Als 4-järiger packte ich einen Koffer und ging zum Bahnhof, wo man mich dann fand, bevor es richtig losgehen konnte. Das war doch eine gemeinsame Basis, auf der man gemeinsam etwas aufbauen konnte.

Luitgard fährt fort zu erzählen: Bei einem Besuch mit unseren beiden kleinen Kindern ging ich aufs Postamt um nach Italien zu telefonieren. Das Gespräch musste an einem besonderen Schalter angemeldet und in einer besonderen Kabine geführt werden. Solche Gespräche waren damals teuer und ich wollte die Kosten der Verwandtschaft nicht zumuten. Um die Kinder etwas im Auge behalten zu können ließ ich die Kabinentür etwas offen. Das Gespräch führte ich in italienischer Sprache was zu einem Kommentar eines „Brunkel“-Bewohners führte: „Wia koa ma au so schwätza, dia Leit sollat doch noa ganga wo se herkomme send.“ So war’s früher…..Heut‘ isch des ja ganz anders ☺.

 

Die Themen „Eisenbahn“ und „Bahnhof“

wurden von Dr. Christhard Schrenk und Dietrich Bantel schon einige Male detailgenau abgehandelt. Hier nochmals in aller Kürze die Nummern der relevanten Berichte für die Hard-Core-Bahninteressierten: 1, 5, 106, 141, 177, 178, 181, 205, 206, 240, 286, 293, 294, 295, 392, 394, 403, 475, 503, 537 und 571 sowie 150 Jahre Brenztalbahn.

Betriebsausflug Fritz Leitz mit der Bahn nach Nürnberg (Archiv Müller)

 

Fritz Leitz

war ein Macher im alten Oberkochen. Den Volkmarsbergturm mit der dazugehörigen Straße verdanken wir ihm und den Ski-Sport hat er massiv unterstützt. Mit seiner Belegschaft gab es jährliche Ausfahrten mit dem Bus oder mit dem Zug (wie das Foto zeigt). Allerdings hat er zur falschen Zeit (1938 bis 1945), mit der falschen Produktion den falschen Politiker unterstützt. Und weil das so war, konnte Carl Zeiss nach dem Krieg hier sehr schnell Fuß fassen. Er starb 1942 und konnte daher die Konsequenzen seines Handelns nicht mehr erleben. Sein Grab, als damaliger Wehrwirtschaftsführer, befindet sich auf dem evangelischen Friedhof.

 

Der Bahnhof und der II. Weltkrieg.

Wenn man heute so durch Oberkochen läuft kann man sich kaum vorstellen, dass der II. Weltkrieg auch Tod und Verderben nach Oberkochen gebracht hat. Spät zwar, aber kurz und heftig.

Am 1. April 1945, kam es zu einem Tieffliegerangriff auf einen Zug im Bahnhof Oberkochen, der mit KZ-Häftlingen auf dem Weg nach Dachau war. 8 Menschen starben dabei. Von diesen wurden 5 in einem Sammelgrab auf dem evangelischen Friedhof begraben.

Dietrich Bantel hat dieses Ereignis in den Berichten 177 und 178 genauestens beschrieben. Einen Abdruck eines Berichtes zu diesem Thema von 2015 hat die Heidenheimer Zeitung leider nicht genehmigt, deswegen bleibt nur der Link auf diesen Bericht:
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/heidenheim/ostersonntag-1945_-flieger-greifen-zug-mit-kz-haeftlingen-an-18365999.html

Am 11. April 1945 flogen französische Flugzeuge einen Angriff und feuerten auf Einwohner und warfen ihre Bomben auf das „Herrgott’s-Häfner-Haus“ ab. Als die Flugzeuge abdrehten, gab es 8 Tote zu beklagen, die kurz danach auf dem katholischen Friedhof in einem Sammelgrab beigesetzt wurden. Mehr Details dazu in einem Zeitungsbericht, in dem Hubert Winter seine Erlebnisse schildert. Sie finden diesen Zeitungsbericht auf der WebSite des Heimatvereims zwischen den Berichten 10 und 11.

Am 24. April 1945 setzte Granatenbeschuss vom Essinger Feld her ein. Der Ami stand kurz vor dem Einmarsch und sorgte so nochmals für klare Verhältnisse. Dieser letzte Angriff ging glimpflich ab, da auch keine Gegenwehr mehr der zuvor noch anwesenden SS-Abteilung erfolgte. Und so ging der Krieg, der unsere Gemeinde einen knappen Monat lang heimsuchte, Ende April zu Ende.

Das war’s jetzt zum Thema Bahnhof mit seinem Platz und der dazugehörigen Straße.
Ich bedanke mich bei allen, die durch Bild und Text dazu beigetragen haben, dass der Bericht so geschrieben werden konnte und somit ein weiteres „Viertel“ unserer Stadt entsprechend gewürdigt werden konnte:

Franz Holdenried, Susanne Henco geb. Wingert, Reinhard Hergesell, Albert Holz, Fritz Hügle, Luitgard Hügle geb. Grupp, Edeltraut Meroth geb. Schüler, Apollonia Wingert geb. Schellmann und Bruno Wingert sowie Christoph Stumpf.

 

Nachwort:

Bisher gab es Berichte zum „Brunkel“, dem „Kies“ und zur „Bahnhofstraße“. Jetzt fehlen noch Erinnerungen an den „Katzenbach“ und das „Dreißental“. Dazu braucht es aber wieder EUCH, die Leserschaft, die dieses Vorhaben mit Bild und Text unterstützen müssten.

Dazu freue ich mich auf Briefe, Anrufe und E-Mails. Ich komme dann gerne vorbei, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass diese beiden Wohnbezirke auch entsprechend gewürdigt werden. Also, lasst mich da nicht hängen.

 

Wie immer grüßt der „Billie vom Sonnenberg, der jetzt in der Frühlingstraße wohnt.

Wilfried „Billie Wichai“ Müller, Email: wichai@t-online.de, Mobil: 0171 2217 530, Frühlingstraße 2, 73447 Oberkochen oder Postfach 1328, 73444 Oberkochen

 

 
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